Smalltalk

Ein neues Jahr …..

Gerade erst sind die letzten Nebelschwaden des Silvesterfeuerwerks verweht und schon sind die ersten neun Tage des neuen Jahres vergangen. Der Winter spielt “ fang mich doch“ mit uns . Die Kinder jubeln über den frisch gefallenen Schnee und holen ihre Schlitten raus nur um festzustellen dass es zum Rodeln doch nicht reicht.Der Schneemann aus dem Zwergenland kann sich hinter den ersten Maulwurfshaufen verstecken. Tagsüber blauer Frühlingshimmel, nachts ist es scheußlich kalt- Blitzeis.  Die Pökelpanzer fahren im Minutentakt ,es taut auf und friert sofort wieder. Wer nicht muss sollte jetzt nicht fahren.

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Ein Blick in mein Schuhregal,verdammt , die Profile meiner Stiefel sind glatt gelaufen wie ein Kinderpopo.Neue Stiefel sind teuer, mein Budget gibt keine neuen her. Vor kurzem hatte ALDI ein paar günstige doch leider nicht für meine Füße gedacht. Elefantenknöchel und Gazellenstiefel harmonieren nicht miteinander.

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Mir fällt Mutters „Geheimtipp“ wieder ein : Die Sohlen mit Schmirgelpapier aufrauen oder einen alten Wollsocken über die Stiefel ziehen …. nur , ich hab keine alten Wollsocken.

Gut dass man wenigstens Söhne mit Auto hat. Die Winterreifen haften besser als meine Popo-glatten Sohlen , so muss Sohnemann mal eben für mich einkaufen fahren. Zu meinem Leidwesen hat er auch noch zwei Lausbuben im Schlepptau die schlechter zu bändigen sind als ein Sack Flöhe . Der Jüngere der beiden scheint einen Brotkomplex zu haben. Egal zu welcher Zeit , der erste Satz heißt immer “ Brot haben“ . Man muss schon sehr kreativ sein um zu verhindern dass der Knirps Brot erblickt.

Ach ich vermisse meine Tochter und ihre zwei Zicken.

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Die beiden kann man eher mit Buntstiften und Papier zufrieden stellen als diese kleinen Pampersterroristen.

Aber 130 Km Entfernung sind nicht mal eben um die Ecke. Ohne eigenes Fahrzeug ist das trotzdem eine Weltreise. So sehr wir immer auf die neue Technik fluchen, in solchen Fällen ist die Erfindung von Smartphone , Ipod ,Tabletts und ähnlichem ein wahrer Segen.

Mit Nachrichten verhält es sich ja anders, da wäre es sinnvoller man würde sie erstmal 24 Stunden „sacken“lassen ehe man sie veröffentlicht. 

 

Nachrichten , hab ich mir geschworen-aber nicht als Neujahrsvorsatz- lass ich nicht mehr so dicht an mich heran kommen. Die Welt kann ich nicht retten ( ob sie überhaupt gerettet werden will?) aber auf meiner kleinen Insel da muss alles funktionieren. Dafür kämpfe ich wenn es sein muss mit Händen,Füßen und dem Überrest an Zähnen. Ich bin heute in einem Alter in dem man nur noch wenige Kompromisse schließen muss. Ich kann mein Leben selbst gestalten ohne jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. Und eben diese Freiheit lasse ich mir von niemandem nehmen. Es reicht schon dass mein Alter mir im Laufe der Zeit immer mehr Einschränkungen auferlegt nachdem mich mein Budget schon gewaltig einschränkt. Doch da wird sich schon eine Möglichkeit finden etwas aufzubessern sofern meine Gesundheit es zulässt.

 

 

Man ist ja nie zu alt um an fliegende,rosa Einhörner ,die lila pupsen, zu glauben   😉

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Offener Brief an die Bundesregierung – Was ist zu tun nach #Chemnitz?

Sophie Sumburane

(c) Anne Kuhlmeyer

Am 30. August 2018 war ich als Autorin und von Alltagsrassismus Betroffene in die Polit Talk Sendung Maybritt Illner zum Thema „Hetzjagd in Chemnitz“ eingeladen. Dort wurde ich unteranderem gefragt, was ich persönlich glaube, was die Politik jetzt zu tun hat.  Ich habe mir dazu mehr Gedanken gemacht, als ich in dem kurzen Einzelinterview formulieren konnte, darum möchte ich meine Ausführungen aus der Sendung hier ausformuliert in Form eines offenen Briefes an die Bundesregierung richten.


Was muss die Politik jetzt tun?

In Chemnitz ist ein Mensch gestorben. Das ist traurig.

Trauer kennt viele Formen, auch Wut gehört dazu, Wut über den Tod eines geliebten Menschen zum Beispiel. Und Wut scheint auch in Chemnitz das dominante Gefühl geworden zu sein, jedoch nicht aus Trauer, sondern aus Hass.

Aus Hass auf Menschen, die nicht deutsch aussehen. Die „Ausländer“ sind, obwohl sie es vielleicht gar nicht sind. Die in Sippenhaft genommen…

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heiß heiß heiß

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Wir haben ja immer in den vergangenen Jahren den Wunsch nach einem richtigen Sommer gehegt und gepflegt. Doch dass es so heiß wie die letzten Tage werden würde hat wohl niemand erwartet.Es ist noch nicht vorbei ,der Wetterfrosch hat für die nächste Woche noch einmal einen Anstieg der Temperaturen vorher gesagt , erst dann soll es ein wenig regnen . Warten wir ab ….

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sommer ,sonne hitzefrei?

So langsam wird’s Zeit dass es ein paar Tropfen Regen gibt . Seit einigen Wochen sieht unser Rasen hinterm Haus schon so trocken aus. Man kann wirklich nur hoffen dass jetzt keiner auf die Idee kommt auch nur eine glimmende Kippe da hin zu werfen. Allerdings ist es nicht nur die Sonne , es wird auch alles zertrampelt ; der Spielplatz ist gerade mal knappe 300 meter entfernt , warum müssen die Kinder zwangsläufig auf dem ohnehin schon lädierten Rasen toben? Ich liebe Kinder , aber ich liebe auch die Natur .
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Im Park gibt es einen Spielplatz für Kinder , mit Wasserspielanlage, Rutsche und Klettergerüst und Nestschaukel. Es gibt auch Bänke auf die man sich setzen und dem Nachwuchs beim Spielen zuschauen kann. KANN ,sag ich , leider haben viele Mütter

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etwas anderes zu tut. Zum Beispiel jede Menge Selfies mit dem Handy an diverse Leute zu schicken ohne darauf zu achten was der Nachwuchs gerade treibt. Der jetzt noch ganz brav da an der Pumpe spielt läuft im nächsten Moment schon in Richtung Ententeich oder bettelt bei wildfremden Leuten um Naschkram. Die Mutter sitzt mit ihrem Handy und reagiert nicht .

Gott sei Dank haben wir diese kanadischen Gänse nicht mehr auf dem Teich. Die waren wirklich eine Gefahr für Kinder und alte Leute. am teich3

Warum die so aggressiv waren weiß kein Mensch ;obwohl sie regelmäßig gefüttert wurden griffen sie wahllos Spaziergänger an.

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Die Quakies sind dagegen völlig harmlos , nur aufdringlich. Weil sie dran gewöhnt sind dass immer jemand mit einer Brottüte in der Hand daher kommt. Sinnvoller wäre es allerdings das nicht so unkontrolliert zu tun ; das Wasser wird davon faulig und *kippt* bei solchen Temperaturen schneller um. Es wäre schade um den Fischbestand.

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grün grün grün

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Ach , es gäb noch so vieles worüber ich mich aufregen könnte , doch es lohnt sich nicht.Man soll sich nur über Dinge ärgern die man auch ändern kann. Also geniessen wir doch einfach den Sommer , der zwar recht heiß ist doch auch da kann man nichts drehen also : Füße ins Wasser, ein kühles Eis oder was auch immer , dazu gute Musik und schön ist die Welt.

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Mein Lieblingsitaliener , wir kennen uns seit der Schulzeit. Mittlerweile führt schon die dritte Generation das Unternehmen ; als der hier anfing gab man ihm keine Zwei Jahre 😉 das war vor über 30 Jahren. DSCI0220

Ein tolles Ambiente , freundliche Bedienung , sauberer Laden bis runter zu den Toiletten, und das Essen schmeckt immer lecker. Ich freu mich auf nächste Woche , wenn es Geld gibt , Tomatensuppe und meinen obligatorischen KAFFEE !

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Hier sieht man deutlich , etwas Wasser kann nicht schaden.

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Aber die Idee der Gestaltung ist gut , mal was anderes als die üblichen Gartenzwerge in Reihe und Glied .

Irgendwann hatte ich mal die Idee hier weg zu ziehen. Mittlerweile hab ich mich damit abgefunden hier irgendwann begraben zu werden … Machen wir das beste draus , so schlecht ist das Städtchen ja nun auch wieder nicht .

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Always to go

Ich bin vor einiger Zeit von einer Freundin gefragt worden “ hast du denn nichts besseres zu tun als dich über alles aufzuregen statt auch mal das Gute zu sehen ?“ Doch , ich sehe durchaus das Gute ,nur habe ich eine eigene Vorstellung über das GUTE !

Zum Beispiel finde ich es gut so erwachsen zu sein dass ich mir verschiedene Regeln selber machen kann : Ich muß mich nicht klein machen, mich nicht mehr dafür schämen weil ich mich im Satz an den Anfang gestellt hab. Das habe ich ohnehin nie verstanden . Ich nenne das Respekt vor mir selbst .

Ebenso finde ich es gut dass meine Mutter mich gelehrt hat mit wenigem auszukommen; sie hat mir erklärt dass es immer besser ist nach den Menschen zu schauen die noch weniger haben statt mit Neid auf die Wohlhabenden. Das hilft mit weniger auszukommen statt sich mit den Ärmsten der Armen noch um die Krumen zu prügeln.

Was ich nicht gut finde ist die Tatsache dass der Tag eigentlich 48 Stunden haben müßte damit man alles unter einen Hut bekommt weil die Anforderungen an den einzelnen Menschen immer höher werden. Als ich anfing zu arbeiten hatte ich eine gute viertel Stunde Frühstückspause, eine ganze Stunde Mittag , weil unsere Arbeitgeber seinerzeit um die ungesunde Schlingerei wußten. Im laufe der Jahre sind die Pausen immer kürzer geworden , die Hektik immer größer und die psychischen Erkrankungen immer mehr. Statt Pause gibt es heute Coffee to go , Fastfood , Lieferservice aller Orten nur keine Zeit mehr und Einkaufen rund um die Uhr ,entweder durch menschenunwürdige Ladenschlußzeiten oder ebensolche Internethändler die sich durch Ausbeuterei ihrer Mitarbeiter mittlerweile sogar staatliche Auszeichnungen verdienen – Beispiel der Boß von Amazon – da schwillt einem doch der Kamm !coffee-1180737_960_720

Schuld daran ist der falsche Umgang mit der Moderne! Wir wollen ALLES UND ZU JEDER ZEIT nur zwischenmenschliche Beziehungen jeder Art bleiben dabei auf der Strecke.

Freundschaften sind recht kurzlebig ,ganz nach dem Motto :was bringts,was lohnts ; Kann ich das vermarkten ? Wenn nicht , weg damit.

Bestenfalls sitzt man noch zusammen am Schreibtisch oder im Cafe ( allein rumhängen ist öde,dafür ist die/der FreunDin noch recht nützlich) dann  aber liegt das Handy überall griffbereit ; erreichbarkeit 24/7 . Wo bleibt da die Lebensqualität? Zeit , die man angeblich einspart ist verlorene Zeit oder kann mir einer die Bank nennen bei der ich die „eingesparte Zeit“ abrufen kann ? Das wußte bereits Momo .

Die Kinder gehen in die Ganztagsschule oder Übermittags-Betreuung so entfallen die gemeinsamen Mahlzeiten . Die moderne Familie kommuniziert ,wenn überhaupt, via WhatsApp, Facebook , Instagramm und Co.

Allenfalls vor dem TV findet man sich wieder , vorausgesetzt man liebt die Volksverdummungs-Programme wie Bauer sucht Frau ,der Bachlor und ähnliches. Ich hege schon die leise Befürchtung das kommende Generationen schon mit Knopf im Ohr und Chip geboren werden.  Doch ein paar Erlebnisse mit jungen Menschen lassen Hoffnung aufkeimen. So habe ich vor einigen Wochen eine Gruppe junger Leute gesehen die ihre Handys ausgeschaltet in die Hosentasche steckten und tatsächlich miteinander auf ganz altmodische Weise ,durch Benutzung des Mundwerks ,kommunizierten während im Eiscafe eine Gruppe junger Frauen  um einen Tisch saßen , mit Kinderwagen, und selbst während der Bestellung die Augen nicht vom Handy lassen konnten.

Ich habe erlebt dass Menschen die sich zum Essen verabredet hatten selbst während der gemeinsamen Mahlzeit nur auf’s Handy starrten statt miteiner zu reden. Selbst Pärchen die sich verabreden kommen ohne ihren Daddelkasten nicht aus. Nein , ich will das Handy und die übrigen technischen Errungenschaften nicht verteufeln ,schließlich bin ich ja selbst Nutzer dieser Technik, es ist der falsche Umgang mit diesen Medien der zu verteufeln ist.

Was wir wirklich wieder lernen müssen ist uns nicht von diesen Dingen vereinnahmen zu lassen. Man muß nicht 24 Stunden rund um die Uhr für jedermann erreichbar sein .

So ist es allerdings auch nicht verwunderlich dass: Partnerschaften kurzlebig sind , Rundumbetreuung in Kindergarten und Schule mit Begeisterung angenommen werden. (diese dient nicht dem Kindeswohl sondern der freien Zeiteinteilung der Eltern; Verantwortung abgeben) Mütter nach fünf Jahren bereuen Kinder geboren zu haben .

Wir entwickeln uns zu einer Gesellschaft kaltherziger Egoisten und bereiten damit den Nährboden für neues Sektierertum ,wenn wir nicht schleunigst dagegen steuern. Doch dazu muß man erst wieder lernen was

WIRKLICH WICHTIG IST

 

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ESSEN

 

Ich sitze hier und verfasse einen Text im offline -modus weil mal wieder mein Internet spinnt, wie so oft in den zehn Jahren ,seit ich über dieses Medium verfüge.

Im Backofen brutzeln meine Backkartoffeln und Kassler Koteletts; auf dem Herd köchelt meine Wurzelgemüse-Soße aus Möhren,Schwarzwurzel und Rote Bete,dazu ein daumengroßes Stück Ingwer und eine mittelgroße Zwiebel,kleingewürfelt,mit Olivenöl angschmort und mit etwas Wasser und einem Schuß Pfirsischnektar aufgegossen,ergibt später eine leckere süßsaure Soße.

Der ein oder andere wird jetzt die Stirn kraus ziehen so wie ich am Anfang als ich diesen Tipp bekommen hab statt Mehlpampe Gemüse und Kartoffel zu einem dickflüssigen Brei zusammenköcheln zulassen . Doch sieh und staune, es funktioniert und ist sogar lecker wenn richtig gewürzt.

Nein , ich bin nicht zum Veganer geworden aber dieses Rezept gehört zu einem von vielen Herz-gesunden Kochvorschlägen. Man muß auch keine strenge Diät einhalten um sich gesund zu ernähren … Veganer und Vegetarier leben nicht unbedingt gesünder nur weil sich sich diverse Nahrungsmittel versagen . Jeder so wie er mag ,vielleicht knurrt ihnen der Magen mit „reinem Gewissen“ etwas leiser.

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Die bunte Pfanne ist nur beispielgebend wie lecker Gemüse aussehen kann ,den Geschmack kann man leider nicht sehen .

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hier lassen sich ein paar Arbeitsschritte leicht erkennen

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Jetzt bin ich vollgefressen und eigentlich reif für ein Mittagsschläfchen ,aber nein , ich werde mich statt dessen gleich für ein paar Minuten auf meinem Mini-Stepper sportlich betätigen.

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aber erst wenn ich meinen Kaffee getrunken hab .

Es wird Frühling , draussen scheint die Sonne und wir haben so um die +5° .

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Plötzlich ist nichts mehr wie es war

Nach der OP ….

nun hab ich mich endlich operieren lassen , in der Hoffnung das die Beschwerden damit endlich verschwinden und nun : nichts dergleichen ,zumindest kommt es mir so vor als ob die ganze Prozedur mit wenig Erfolg gekrönt sei. Die Herzklappe ist neu, die Reha überstanden und ich fühle mich derzeitig wieder genau so schlapp wie vorher. Das dauert seine Zeit ,haben mir die Ärzte erzählt , die OP liegt ja erst ein paar Wochen zurück. Und doch , ich lebe nicht mehr so unvoreingenommen wie früher. Während der Reha-Zeit war alles einfacher ; man war mit Leidensgenossen zusammen die sich mit den aufkommenden Ängsten auskannten und man hat sich gegenseitig gestützt und aufgebaut. Zuhause ist das etwas völlig anderes . Nachts will sich der Schlaf nicht einstellen. Es ist niemand da mit dem man reden kann wenn die Angst hoch steigt. Die wenigen Freunde ( oder was sich so nennt) bringen wenig Verständnis auf , sie kennen sich ja damit nicht aus , außerdem kann man sie ja schlecht nachts aus dem Bett telefonieren.

Das interessante daran ist , dass man jahrelang immer da war wenn man gebraucht wurde und heute wo man selbst mal ein Ohr zum ausquatschen braucht ist niemand da.

Na ja , vielleicht ändert sich das alles wenn der Winter vorbei ist und es wieder wärmer wird. Es ist kalt und so fehlt auch die Motivation zum nach draußen gehen. Bei 5°miese mag man nicht vor die Tür gehen wenn es nicht sein muss Zum x-ten mal macht sich bemerkbar dass mein Dackel nicht mehr ist. Noch schwanke ich zwischen neuem Hund oder besser doch keinen . Man wird es sehn……….

Puuuh – irgendwie klappt das doch nicht so ganz mit der Schreiberei , mehr als maximal 300 Wörter krieg ich nicht zusammen …

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Mir ist gerade eingefallen dass ich verzweifelt nach meinem geliebten Uralt -Lavendel Parfum suche und mir ein Bekannter erklärt hat dass es die Firma Mouson überhaupt nicht mehr gibt ,lediglich irgendein Abklatsch . Da gibt es mittlerweile tausenderlei Möglichkeiten sich zu informieren und mir entgeht sowas dann. Muss irgendwie am Alter liegen.

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So ähnlich schaut es heute wieder bei uns aus, nicht ganz soviel Schnee aber es lohnt sich nicht neue Bilder zu machen , der Rest hat sich ja nicht verändert.

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es ist vollbracht 3

12.12.2017

Mein letzter Tag im Krankenhaus . Gestern hat man mir die letzte Nadel gezogen . Ich seh zerstochen aus , überall blaue Flecken … Folgen der vielen Kanülen und meiner zu schwachen Venen. Letzte Kontrolluntersuchung , alles in Ordnung ,ich darf gehen. Meine Zimmerkameradin ist schon weg. Nächstes Jahr,zur Nachuntersuchung seh’n wir uns wieder. Ich packe in aller Ruhe meine Sachen , bis ich heim kann dauert noch etwas , verflixt die Tasche scheint geschrumpft zu sein ,das passte doch vorher alles rein. ENDLICH – alles ist verstaut , das letzte Frühstück verspeist , der letzte Kaffee getrunken und jetzt will ich nur noch heim. Wir versuchen mein Taxi zu erreichen das mich hingefahren hat , keiner da. So rufen wir ein Taxi vor Ort, den Transportschein hab ich ja. Der Taxifahrer ist nett , er hilft mir meine Taschen zu verstauen, ich darf sogar meinen Trinkbecher mit ins Auto nehmen. Auf der Heimfahrt reden wir über Gott und die Welt. Immer noch hab ich nicht viel von Köln gesehen …. um diese Jahreszeit sind wohl alle Städte grau in grau .

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Mein Bett wartet darauf ausgetauscht zu werden .. Es wird nicht lange leer stehen .. das Bett meiner Zimmernachbarin war schon eine halbe Stunde nach ihrem Abgang wieder belegt.

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