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Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist. Mooji

Monat

Januar 2016

Erinnerungen

lang lang ist’s her

Unbenannt - 194
damals, als ich noch Kind war

 

Ich hab mal wieder in der “ Klamottenkiste “ gekramt und dabei dieses alte Einschulungsfoto  gefunden. Leider ist meine Klassenlehrerin nicht mit auf dem Bild. Diese Schule hatte auch nur zwei Klassenräume, vom 1. bis 4. Schuljahr und vom 5. bis 8. Schuljahr. Meine Lehrerin war bereits pensioniert doch da man keine Nachfolgerin fand die diese Landjugend unterrichten wollte wurde sie nochmals „aktiviert“ .

[ Als meine Tochter , mittlerweile selbst Mutter zweier Mädchen, noch zur Schule ging hatte ich eine rege Auseinandersetzung mit einer ihrer Klassenlehrerinnen. Ich hatte mir erlaubt einiges am Verhalten dieser Lehrerin zu kritisieren. Im laufe des Gesprächs verstieg sie sich zu der Aussage dass wir in diesen  Dorfschulen nur unzureichend unterrichtet wurden und unser Wissensstand wohl eher dem eines Sonderschülers gleichzusetzen gewesen wäre. Allerdings war sie dann recht beleidigt als ich ihr erklärte dass sie , die moderne Lehrerin, wahrscheinlich heulend aus der Klasse gelaufen wäre wenn sie diese Dorfjugend hätte unterrichten müssen. ]

Diese kleine alte Dame hatte selbst die schlimmsten unserer Bauernlümmel voll im Griff. Wenn ich manchmal sehe wie respektlos die Schüler heute mit ihren Lehrern umgehen bleibt mir wirklich nichts weiter übrig als den Kopf zu schütteln. Wenn unsere Lehrerin früher Aufgaben verteilte wurden sie widerspruchslos ausgeführt. Es wäre keiner auf die Idee gekommen sich quer auf die Bänke zu lümmeln und den Lehrer bzw. die Lehrerin zu ignorieren geschweige denn zu beschimpfen und zu beleidigen.

Was nicht bedeutet dass wir die reinsten Engel gewesen wären , Gott bewahre , doch unser Unfug hielt sich im Rahmen. Unverschämtheit , Frechheit oder gar Handgreif-lichkeiten gehörten nicht dazu. Unser ‚Follein‘ wurde geachtet . Sie kümmerte sich auch um die Familien die wirtschaftlich nicht so gut gestellt waren.

Zu der Zeit lebten in dem Dorf viele Flüchtlingskinder die nicht immer ausreichend zu essen hatten. Sie sorgte dafür dass die Dorfbewohner sich aktiv an der Unterstützung dieser Menschen beteiligte. Ja , wir gehörten auch zu diesen Benachteiligten.

Wir nahmen im Unterricht das Thema wetterangepasste Kleidung durch. Unter anderem kam diese Frage ‚ Wer zieht denn im Winter Kniestrümpfe an ?‘  Eigentlich eine rhetorische Frage zum besseren Verständnis , doch es gab da einen Zeigefinger der ganz zögerlich in die Höhe gestreckt wurde , nämlich meiner.  Mein Vater war Invalide, ohne Arbeit und mit einer Rente die zum leben und zum sterben nicht reichte. 80 DM  , davon gingen 20 DM für die Miete weg { eine zwei-Raum-Wohnung in einem alten Fachwerkhaus} und von den restlichen 60 DM mussten wir mit vier Personen leben. Da blieb nicht viel für Kleidung übrig.

Nun , nachdem ich mich dann zwangsläufig ‚geoutet‘ hatte besuchte meine Lehrerin ein paar alte Damen im Dorf und schon am anderen Tag hatte ich ein paar warme Wollstrümpfe Marke selbstgestrickt. Im Gegensatz zu den sonst üblichen ewig kratzenden Strümpfen waren diese sogar trageangenehm , zu der Zeit eher eine Seltenheit. Aber ich schweife ab , eigentlich wollte ich davon erzählen wie viel Mühe sich diese alte Dame gab ihren Schülerinnen und Schülern etwas bei zu bringen. Eine Lehrerin mit Leib und Seele der das Wohl ihrer Kinder am Herzen lag. Dafür ging aber auch keines dieser Kinder nach hause ohne die Grundkenntnisse in Lesen , Schreiben und Rechnen zu beherrschen. Ja , damals hatte man noch einfache Bezeichnungen für diese Schulfächer aber verstanden hat das jeder.

Unbenannt - 170
wohin die Reise wohl noch gehen wird?

Ein Dankeschön an alle meine fleißigen Leser

rosa rosen

 

Und plötzlich war der ganze schöne Text, mit dem ich mir soviel Mühe gegeben gab , weg.

Also nochmal von vorne :

Ich möchte allen Leserinnen und Lesern meiner Beiträge für ihr Interesse und für die Kommentare danken. Auch wenn ich nicht immer antworte , ich habe alle gelesen und entsprechend gewürdigt.

Ich wünsche allen noch einen geruhsamen Restsonntag.

 

 

 

 

 

auch lesenswert …..

4ce7c6dfd6468,Irland-2

weil grün die Farbe der Hoffnung ist …..

 

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/koeln-und-die-folgen-eskalation-des-social-nationalismus-kolumne-a-1071780.html

Schön ist’s im Winter ?!

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der Winter hat uns fest im griff

 Man kann sagen was man will wenn im Winter der Schnee fehlt ist die Welt nicht in Ordnung. Wenn man die Gedanken an Schnee schieben , Rutschgefahr und kalte Finger mal außer acht lässt kann der Winter richtig schön sein. Meine Enkel jedenfalls freuen sich dass sie endlich ihre Schlitten rausholen können . Erinnerungen an lange Spaziergänge mit den Kindern werden wach; an Schneeballschlacht und Schneemann bauen und an heißen Kakao mit Sahne wenn man durchgefroren heim kam . Lang ,lang ist’s her.

Noch eine gute Kolumne…

wahre worte

Das Leben - bunt wie ein Regenbogen

…von Mely Kiyak, eine lange, aber lesenswerte Kolumne

Gefunden bei backsbeern

Ich kann mich Mely Kiyak nur voll und ganz anschließen.

Es ist nicht der Islam, nicht die Religion, sondern das zutiefst verwurzelte patriachale Denken. Was auch deutlich zum Vorschein tritt, wenn man sich ätzenden Kommentare am Ende der Kolumne anschaut.

Es handelt sich immer um Männer

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Tja, was soll man sagen? Vielleicht das. Selten wurde über sexualisierte und sexuelle Gewalt in Deutschland so heftig und leidenschaftlich diskutiert, wie in diesen Tagen. Als die Missbrauchsfälle der katholischen Kirche aufflogen…

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Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Quelle: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Ist das nicht fantastisch ?

 

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Facebook hat mir meinen Account gesperrt und lässt mich ohne Personalausweis nicht mehr auf meine Seite zugreifen. Soviel zum Datenschutz aus sozialen Netzwerken …..

Einen Teufel werde ich tun und Personalausweis oder Kontoauszug, Sozialversicherungsausweis oder ähnliches einscannen damit jeder Ochse Zugriff auf meine persönlichen Daten bekommt …..

 

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