Meine Stadt

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Geschichte

Wappen der Stadt Drolshagen Im Jahre 1180 kam das zum Herzogtum Sachsen gehörige Süderland (Sauerland) an den Erzbischof Philipp von Köln. Bereits 1470 sind die Ritter von Drolshagen nachzuweisen.
Am 2. März 1477 (Sonntag Reminiscere) wurde die damalige Freiheit durch Erzbischof Ruprecht von Köln zur Stadt erhoben. Drolshagen erhielt Markt und Mauer.
Im Jahr 1485 wird dieses Recht durch Erzbischof Hermann IV. bestätigt und es werden weitere Privilegien wie beispielsweise die Abhaltung eines Jahrmarkts verliehen. Seitdem wurde Drolshagen Stadt genannt und bediente sich Soester Rechts. Drolshagen war allerdings schon lange vor 1477 eine Ansiedlung, die sich mit manchen Kleinstädten ähnlicher Größenordnung messen konnte. Man nannte sich seit Jahrzehnten „Freiheit“, hatte einen Bürgermeister und Rat, führte ein Siegel und befand sich viele Male als gleichberechtigter Partner in der Gesellschaft anderer Städte. Zeugen der Vergangenheit sind Reste der alten Stadtmauer beim Pfarrhof, die im 11. Jahrhundert erbaute St.-Clemens-Kirche sowie der Mitteltrakt des im Jahr 1235 durch das Grafenpaar von Sayn gestifteten Zisterzienserinnenklosters. Die der Schenkung zugrunde liegende Urkunde befindet sich heute noch im Staatsarchiv in Münster. Die Kirche selbst blieb unabhängig vom Kloster. Der Abt von Marienstatt (Westerwald) war der Bewacher und Visitator des Klosters. Seit dem Jahr 1550 lagen Stadt und Kloster in Drolshagen in fortwährender Fehde um ihr Anrecht an der Kirche. Bis ins 18. Jahrhundert wurden Prozesse bis Wetzlar und Rom geführt. Heute zeugt vom „Alten Kloster“ lediglich noch ein Teil von der ursprünglichen Gesamtanlage. Der jetzige Trakt wurde vermutlich im Jahre 1679 gebaut. Ein im Oktober 1987 bei Restaurierungsarbeiten gefundener Sandstein, heute eingelassen im Eingangsflur des Erdgeschosses, unterstützt diese Vermutung.

Die Chronika Drolshagensis berichtet, dass Drolshagen im Jahr 1604 der Hanse angehörte. Schwunghafter Handel wurde mit vielen Hansestädten, insbesondere in Osteuropa getrieben.

1801 durch den Luneviller Frieden (bzw. 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss) kam die Stadt mit dem Herzogtum Westfalen als Entschädigungsland an den Großherzog von Hessen-Darmstadt. Dieser nahm es schon am 6. Oktober 1802 „auf ewige Zeiten“ in Besitz und bildete aus dem Süderland eine besondere Provinz Westfalen.

Im Mai 1838 brannte die Stadt Drolshagen bis auf wenige Gebäude vollständig nieder und wurde anschließend nach „amerikanischem Vorbild“ mit geraden Straßenführungen und rechtwinkligen Straßeneinmündungen wieder aufgebaut.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung im Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 1969 wurden die beiden im Amt Drolshagen zusammengefassten Gemeinden Drolshagen-Stadt und Drolshagen-Land aufgelöst und bilden seit dem die heutige Stadt Drolshagen. Im Zuge einer Grenzbegradigung wurden 1974 zwei Ortschaften der Stadt Meinerzhagen angegliedert.

Die Stadt Drolshagen besteht heute neben dem Zentralort Drolshagen aus weiteren 57 Ortschaften.

Zur Entstehung des Namens Drolshagen gibt es verschiedene Deutungsversuche der im Laufe der Zeit unterschiedlichen Schreibweise: Droileshageno, Droleshagen, Drulyshagen, Drulshaen, Drulshagen, Drulshain, Drulshan (plattd. Draulzen).

Eine Deutung des Ursprungs des Namens der Stadt wird in der „Chronica Drolshagensis“ vorgenommen:
„Zur Zeit der Ottonen legte der Ritter Drogilo in dem noch weit ausgedehnten Urwalde im Süden des Sauerlandes eine Stunde von Holipe einen Bifang, Schlag oder Hag an und nannte ihn nach seinem Namen Drogileshageno, und sein Geschlecht, die so tatkräftigen Ministerialen von Drolshagen nannten sich nach dem Orte.“

 

                                                                  Unser Park

Enten auf Brautschau

So , jetzt hab ich noch ein paar bilder aufgetrieben , zwar aus dem stadtarchiv, aber wenigstens mehr “ stadtansicht“ als nur ländliche gegend !

unser marktplatz heute

fast luftansicht 😉

eins der ältesten gebäude der stadt ..

das alte kloster

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Über wolfcat01

was soll ich über mich erzählen? ich bin ein bisschen verrückt , unangepasst ,mehr als es sich für mein alter geziemt. bin Mutter, Oma , ab und zu auch Hausdrachen und , deshalb auch die Änderung, seit kurzem Rentnerin. Ach ja, einer meiner größten Fehler: ich neige manchmal zu Spontanentschlüssen ohne mir vorher Gedanken über die Folgen zu machen .....SORRY ;-)
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8 Antworten zu Meine Stadt

  1. hegenbarth schreibt:

    Hallo, viel Erfolg mit Deinen wunderschönen Blog. Ich fühle mich jetzt motiviert zum weitermachen 🙂
    Ganz herzlichen Gruß
    Nobbi

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  2. Ruthie schreibt:

    Sieht eher nach Land aus 😉 Herzlich willkommen in der „Bloggerszene“…

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    • wolfcat01 schreibt:

      stimmt ! ist eher ländlich doch wir haben immerhin stadtrechte trotz der geringen einwohnerzahl …. ich glaub so um die 12000 im kern ….. genaueres kommt ja noch , das waren ja meine ersten schritte ! 🙂

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  3. hegenbarth schreibt:

    was stimmt, dass stimmt – oder es ist ein Park ?
    Kassel hat beispielsweise einen wunderbaren Bergpark… 😉

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  4. wolfcat01 schreibt:

    das ist unser stadtpark , jedenfalls ein ausschnitt davon ,mit ententeich ,spielplatz und liegewiese ! nähere beschreibung ist in arbeit …. wie gesagt “ nicht so einfach…“
    😉

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  5. Ruthie schreibt:

    Ah, jetzt kann man sich schon mehr drunter vorstellen.
    Du weißt, dass Du VORHER fragen musst, ob Du Bilder von anderen Homepages oder Archiven benutzen darfst? Das kann sonst nämlich teuer werden!

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