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Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist. Mooji

Monat

Mai 2012

Momentaufnahmen

                                                                  Im Schneckentempo

                                            Eins der ältesten Häuser unserer Stadt

Das war früher unser „Spielplatz“ , da gab es aber diese Hütte noch nicht, die steht vor dem ,heute zugemauerten, Eingang einer Höhle.

früher konnte man dort über einen Feldweg in den nächsten Ort wandern, heute ist dieses Gelände rundum eingezäunt.Unterhalb führt ein kombinierter Rad und Fußgängerweg über ehemaliges Bahngelände. Den Eisenbahnverkehr hat man am 1.12.1980 vollständig stillgelegt.

Hier ensteht ein neues Einkaufszentrum ..früher war dieses Gelände Lagerplatz einer Metallfirma die , über 100 jährig, vor ein paar Jahren den Besitzer wechselte …. heute ist dort ein Verpackungsmittel-Lager (?)

Die Firma…..

wenigstens etwas Natur gibts aber doch noch

Ein perfekter Tag…..

hätte  es eigentlich sein können …

Strahlend blauer Himmel, Sonne pur, die Arbeit ist getan , das Wochenende in Sicht ,im Radio läuft gerade mein Lieblingssong : Gazebo mit I like Chopin… nicht jedermanns Geschmack aber das muß es ja auch nicht sein. Mit einem Kaffee am Schreibtisch geniesse ich diese Ruhe bis , ja , bis auf einmal ein Geschrei aus der Nachbarwohnung ertönt!

Das “ Prachtexemplar eines perfekten Ehemanns“ brüllt zum wiederholten Mal seine Frau und das Kind zusammen dass einem die Nackenhaare zu Berge stehen.

Dejavu …

Ein fast vergessener Film spult sich im Kopf ab. 13 lange Jahre eigene Erfahrung kommt wieder hoch !

Alkohol, Geldmangel und ein sich ewig von spielenden Kindern gestörter Ehemann , Prügelszenen ,all das taucht nach Jahren wieder aus der Verdrängung auf !

Kein Thema für die Öffentlichkeit…

vielleicht aber doch !  Immerhin gibt es unzählige Frauen die über unzählige Jahre alles ertragen und in sich hinein fressen. Nach aussen dringt so etwas selten. Warum erträgt Frau dieses bloß so lange ?

Ich habe in meinem Leben diverse Lehrgänge absolviert und bin immer wieder mit Frauen aus unterschiedlichen Schichten zusammen getroffen die alle eins miteinander gemeinsam hatten : gewalttätige , alkoholabhängige Partner!

Warum nur …

sind wir Frauen nicht in der Lage frühzeitig einen Schlußstrich unter solche Beziehungen zu ziehen ?? Wovor haben wir Angst , dass wir nicht schaffen die letzte Konsequenz zu ziehen ? An Gefühlen kann es nicht liegen , die werden ja systhematisch mit den Jahren im wahrsten Sinne des Wortes zerschlagen.

Nein ….

es liegt auch nicht an sexueller Abhängigkeit … ein nach Alkohol stinkener Partner verursacht nur Ekel und Brechreiz ! Ich denke es liegt eher an der Angst wie es nach einer Trennung wirtschaftlich weiter gehen soll . Gerade dann wenn auch noch kleine Kinder da sind.. Der Weg zum Amt wird ein Märthyrium. Die Freunde die man hatte wenden sich ab und neue findet man so schnell nicht. Man ist recht allein auf sich gestellt.

Unlogisches Handeln…..

sicherlich  doch, trotz aller Gleichstellung auf dem Papier , ist Frau immer noch Mensch zweiter Klasse wenn sie dem Leidensdruck nicht mehr gewachsen ist und endlich der Situation ein Ende bereitet.Das Problem haben weder Politiker noch Soziologen in den Griff bekommen ! Trotz Fortschritt denkt die Gesellschaft, vom Nachbarn nebenan bis zum Lehrer in der Schule , vom Pfarrer bis zum Bäcker , heute immer noch genauso stockkonservativ wie vor hundert Jahren!

Trotzdem…

Ich kann nur jeder Frau die in ähnlicher Situation steckt anraten : werft diese “ Prachtexemplare“ aus eurem Leben ehe sie es ganz zerstört haben ! Eine Ende mit Schrecken ist allemal besser als ein Schrecken ohne Ende!

Was mich stört…..

Effekthascherei im internet ….

Ich erinnere mich noch dass es früher schon im Trend lag , wenn die berühmte „Saure Gurkenzeit“ in der Presse um sich griff, alte Berichte und Dokumentationen aus dem Archiv zu holen die besonders dramatisch von gequälten Tieren , mißhandelten Kindern und ähnlichem erzählten, allerdings so aufgemacht als ob sie gerade erst passiert waren. Man möge mich jetzt nicht falsch verstehen , solche Geschehnisse sind selbstverständlich verurteilenswert , doch stelle ich immer wieder fest dass jeder, der sich unbedingt profilieren will in seinen „social-network“ Seiten ähnliches postet und andere auffordert diese postings zu teilen.

Ich selbst halte nichts davon weil es zu sensationslüstern wirkt , ähnlich dem Katastrophen-Tourismus, bei dem ganze Gruppen mit Kind und Kegel und möglichst noch mit Zelt bewaffnet zu Unfallorten , Hochwassergebieten etc. pilgern nur um direkt in erster Reihe sitzend das Unglück anderer “ geniessen“ zu können.

So auch auf FB wo eine userin ein Unfallfoto veröffentlich hat mit dem dramatischen Untertitel “ Ich hatte Tränen in den Augen“ …. eine Geschichte ähnlich der “ Mami warum“-Story , die schon vor vielen Jahren wiederholt auf yahoo und ähnlichen Seiten die Runde machte.

Man mag mich für herzlos halten doch ich denke solche Artikel müssen nicht ständig wiederholt werden.

Nicht so einfach ….

Man hat so viele Gedanken die man in einem Blog unterbringen möchte doch irgendwie lassen sie sich manchmal nicht so recht ordnen …. so muß sich ein Schriftsteller fühlen der unter einer Schreibblockade leidet!

Der Kopf ist voll doch das Papier bleibt leer!

Sicher wäre es leicht einfach drauf los zu schreiben , doch dann kommt unter Umständen nichts  Gescheites dabei heraus, sieht man ja auf vielen “ social-network“ Seiten, da wird gepostet ohne Sinn und Verstand .

Andererseits , wen interessiert schon was der Einzelne denkt und fühlt ? Vielleicht irre ich mich ja , doch ich denke es muß nicht alles “ politisch korreckt“ sein was man schreibt …. hätten sich alle Literaten daran orientiert so wäre maches lesenswerte Werk nicht entstanden , keine Leitfäden für das tägliche Leben wären geschrieben worden , die ja oft auf die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen ihres Verfassers beruhen.

Gut, man muß nicht jede Party, jedes Brötchen das man verzehrt hat ,jeden Partnerwechsel veröffentlichen . Die Welt wäre sicher nicht ärmer wenn nicht über jeden Star oder andere Prominente  wirklich bis ins Detail berichtet würde , doch irgendwie langweiliger wäre es schon !

Small-Talk kann durchaus unterhaltsam sein … es bedarf nicht immer Themen mit “ Tiefgang“  😉

Meine Stadt

zu lesen auf der aktuellen hompage dieser stadt

Geschichte

Wappen der Stadt Drolshagen Im Jahre 1180 kam das zum Herzogtum Sachsen gehörige Süderland (Sauerland) an den Erzbischof Philipp von Köln. Bereits 1470 sind die Ritter von Drolshagen nachzuweisen.
Am 2. März 1477 (Sonntag Reminiscere) wurde die damalige Freiheit durch Erzbischof Ruprecht von Köln zur Stadt erhoben. Drolshagen erhielt Markt und Mauer.
Im Jahr 1485 wird dieses Recht durch Erzbischof Hermann IV. bestätigt und es werden weitere Privilegien wie beispielsweise die Abhaltung eines Jahrmarkts verliehen. Seitdem wurde Drolshagen Stadt genannt und bediente sich Soester Rechts. Drolshagen war allerdings schon lange vor 1477 eine Ansiedlung, die sich mit manchen Kleinstädten ähnlicher Größenordnung messen konnte. Man nannte sich seit Jahrzehnten „Freiheit“, hatte einen Bürgermeister und Rat, führte ein Siegel und befand sich viele Male als gleichberechtigter Partner in der Gesellschaft anderer Städte. Zeugen der Vergangenheit sind Reste der alten Stadtmauer beim Pfarrhof, die im 11. Jahrhundert erbaute St.-Clemens-Kirche sowie der Mitteltrakt des im Jahr 1235 durch das Grafenpaar von Sayn gestifteten Zisterzienserinnenklosters. Die der Schenkung zugrunde liegende Urkunde befindet sich heute noch im Staatsarchiv in Münster. Die Kirche selbst blieb unabhängig vom Kloster. Der Abt von Marienstatt (Westerwald) war der Bewacher und Visitator des Klosters. Seit dem Jahr 1550 lagen Stadt und Kloster in Drolshagen in fortwährender Fehde um ihr Anrecht an der Kirche. Bis ins 18. Jahrhundert wurden Prozesse bis Wetzlar und Rom geführt. Heute zeugt vom „Alten Kloster“ lediglich noch ein Teil von der ursprünglichen Gesamtanlage. Der jetzige Trakt wurde vermutlich im Jahre 1679 gebaut. Ein im Oktober 1987 bei Restaurierungsarbeiten gefundener Sandstein, heute eingelassen im Eingangsflur des Erdgeschosses, unterstützt diese Vermutung.

Die Chronika Drolshagensis berichtet, dass Drolshagen im Jahr 1604 der Hanse angehörte. Schwunghafter Handel wurde mit vielen Hansestädten, insbesondere in Osteuropa getrieben.

1801 durch den Luneviller Frieden (bzw. 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss) kam die Stadt mit dem Herzogtum Westfalen als Entschädigungsland an den Großherzog von Hessen-Darmstadt. Dieser nahm es schon am 6. Oktober 1802 „auf ewige Zeiten“ in Besitz und bildete aus dem Süderland eine besondere Provinz Westfalen.

Im Mai 1838 brannte die Stadt Drolshagen bis auf wenige Gebäude vollständig nieder und wurde anschließend nach „amerikanischem Vorbild“ mit geraden Straßenführungen und rechtwinkligen Straßeneinmündungen wieder aufgebaut.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung im Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 1969 wurden die beiden im Amt Drolshagen zusammengefassten Gemeinden Drolshagen-Stadt und Drolshagen-Land aufgelöst und bilden seit dem die heutige Stadt Drolshagen. Im Zuge einer Grenzbegradigung wurden 1974 zwei Ortschaften der Stadt Meinerzhagen angegliedert.

Die Stadt Drolshagen besteht heute neben dem Zentralort Drolshagen aus weiteren 57 Ortschaften.

Zur Entstehung des Namens Drolshagen gibt es verschiedene Deutungsversuche der im Laufe der Zeit unterschiedlichen Schreibweise: Droileshageno, Droleshagen, Drulyshagen, Drulshaen, Drulshagen, Drulshain, Drulshan (plattd. Draulzen).

Eine Deutung des Ursprungs des Namens der Stadt wird in der „Chronica Drolshagensis“ vorgenommen:
„Zur Zeit der Ottonen legte der Ritter Drogilo in dem noch weit ausgedehnten Urwalde im Süden des Sauerlandes eine Stunde von Holipe einen Bifang, Schlag oder Hag an und nannte ihn nach seinem Namen Drogileshageno, und sein Geschlecht, die so tatkräftigen Ministerialen von Drolshagen nannten sich nach dem Orte.“

 

                                                                  Unser Park

Enten auf Brautschau

So , jetzt hab ich noch ein paar bilder aufgetrieben , zwar aus dem stadtarchiv, aber wenigstens mehr “ stadtansicht“ als nur ländliche gegend !

unser marktplatz heute

fast luftansicht 😉

eins der ältesten gebäude der stadt ..

das alte kloster

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